{"id":46,"date":"2021-08-30T10:47:08","date_gmt":"2021-08-30T08:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/?page_id=46"},"modified":"2025-04-07T13:07:55","modified_gmt":"2025-04-07T11:07:55","slug":"bio","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/bio","title":{"rendered":"Leben und Werk"},"content":{"rendered":"\r\n<h2 class=\"has-text-align-right wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/archive\/category\/leben\">Blog-Artikel<\/a><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Carmen Sylva, geborene Prinzessin Elisabeth zu Wied, F\u00fcrstin und erste K\u00f6nigin von Rum\u00e4nien (1843-1916)<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>\u201eIst mein Schicksal nicht ein wunderbares in seiner Tragik und seiner S\u00fc\u00dfigkeit, in seiner Gef\u00e4ngnisenge und seiner Weltweite? Ohne das eine w\u00e4re wohl das andere nie geworden, nur habe ich nicht viel davon, ich f\u00fchle nur die Enge.- Ich denke jetzt oft nach \u00fcber mein Schicksal, zumal bei der Nacht, und denke, man m\u00fcsste mir\u2019s doch verzeihen, que je suis une grande r\u00e9volt\u00e9e.\u201c<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8222;Die Feder in der Hand bin ich eine ganz andre Person.&#8220;<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr \/>\r\n<p><strong>1843<\/strong><br \/>Neuwied, 29. Dezember: Geburt von Elisabeth Pauline Ottilie Luise, Prinzessin zu Wied, \u00e4ltestes Kind des F\u00fcrsten Hermann zu Wied und der F\u00fcrstin Marie, geborene Prinzes\u00adsin von Nassau-Weilburg.<br \/>Erziehung, Reisen<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Blog-Artikel<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/archive\/206\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Als ich klein war (um 1843-1853)<\/a><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong>1855-60<\/strong><br \/>Privatunterricht in humanistischen F\u00e4chern (Ge\u00adschichte, Literatur, Grammatik, Kunstgeschichte, Religionsge\u00adschich\u00adte), in Mathematik und Physik. Erlernen mehrerer Fremd\u00adsprachen (Englisch, Franz\u00f6sisch, Italienisch, Latein, Griechisch); Phi\u00adlosophieunterricht von ihrem Vater F\u00fcrst Hermann zu Wied.\u00a0 \u00a0<br \/>\u00a0<br \/><strong>1861<\/strong><br \/>Erste Begegnung mit Karl von Hohenzollern-Sigmaringen am preu\u00dfischen Hof in Berlin (sp\u00e4ter von Carmen Sylva im Band Mein Penatenwinkel, 1908, geschildert).<br \/>\u00a0<br \/><strong>1863-64:<\/strong> Aufenthalt in Russland (Moskau und St. Petersburg) bei ihrer Patentante, Gro\u00dff\u00fcrstin He\u00adlene von Russland.\u00a0 Klavierunter\u00adricht bei Anton Rubinstein und Clara Schumann.<\/p>\r\n<p><strong>1864:<\/strong> Tod ihres Vaters, F\u00fcrst Hermann zu Wied.<\/p>\r\n<p><strong>1864-66:<\/strong> Mehrere Reisen in die Schweiz mit ihrer Patentante, Gro\u00dff\u00fcrstin Helene von Russland.<\/p>\r\n<p><strong>1866-68:<\/strong> Reisen nach Italien, Schweden und Frankreich.<br \/><br \/><strong>1869<\/strong><br \/>12. Oktober 1869: Verlobung in K\u00f6ln (sp\u00e4ter von Carmen Sylva in <em>&#8222;Mein Penatenwinkel&#8220;<\/em>, 1908, geschildert); Verlobungsfeier in Neuwied am 16. Oktober.<\/p>\r\n<p>Elisabeth beginnt, Rum\u00e4nisch zu lernen.<\/p>\r\n<p>15. November 1869: Hochzeitsfeier im Schloss Neuwied.<\/p>\r\n<p>Dezember 1869: Ankunft in Rum\u00e4nien.<\/p>\r\n<p><br \/><strong>1870<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Blog-Artikel:<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/archive\/170\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brief an den Bruder im Mai 1870<\/a><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>27. August\/ 8. September 1870, Bukarest: Geburt von Prinzessin Maria (genannt Itty).<\/p>\r\n<p>Die F\u00fcrstin unterst\u00fctzt den Weiterbau des Waisenhauses \u201eF\u00fcrstin Helene\u201d und spendet f\u00fcr die Errichtung einer Kapelle. <br \/><br \/><\/p>\r\n<p><strong>1870-71<\/strong><br \/>Rum\u00e4nische Thronkrise in Zusammenhang mit dem deutsch-franz\u00f6sischen Krieg. Die Radikalliberalen versuchen, Carol vom Thron zu st\u00fcrzen; der F\u00fcrst \u00fcberlegt abzudanken, doch die Konservativen fordern den F\u00fcrsten auf, den rum\u00e4nischen Thron nicht zu verlassen.<\/p>\r\n<p><strong>1871<\/strong><\/p>\r\n<p>Das F\u00fcrstenpaar reist durch Rum\u00e4nien, um Land und Leute besser kennenzulernen und um sich der Bev\u00f6lkerung zu zeigen.<br \/><br \/><\/p>\r\n<p><strong>1872<\/strong><br \/>M\u00e4rz-April: Kuraufenthalt der F\u00fcrstin Elisabeth in Italien (Neapel, Rom). <br \/><br \/><strong>1873<\/strong><br \/>Reise der F\u00fcrstenfamilie nach Deutschland, Besuch der Eltern in Neuwied und Sigmaringen. <br \/><br \/><strong>1874<\/strong><br \/>28. M\u00e4rz\/ 9. April 1874 (am Gr\u00fcndonnerstag der rum\u00e4nischen orthodoxen Kirche), Bukarest: Tod der Prinzessin Maria. Sie wird im Park des Schlosses Cotroceni bestattet.<br \/><br \/><strong>1875<\/strong><br \/>10.\/ 22. August 1875: Feier der Grundsteinlegung zum Bau des Schlosses Pelesch in den Karpaten (Sinaia). F\u00fcrstin Elisabeth verfasst ein Gedicht, In den Grundstein von Castel Pelesch, das symbolisch in das Fundament eingemauert wird.<br \/>F\u00fcrstin Elisabeth freundet sich mit dem rum\u00e4nischen Dichter Vasile Alecsandri an, der sie ermutigt, rum\u00e4nische Dichtun\u00adgen ins Deutsche zu \u00fcbersetzen. <br \/><br \/><strong>1876<\/strong><br \/>Die F\u00fcrstin gr\u00fcndet die Nationale Rote-Kreuz-Gesellschaft Rum\u00e4niens.<br \/><br \/><strong>1877-1878<\/strong><br \/>16.\/ 28. August 1877: Der Zar beauftragt F\u00fcrst Carol mit dem Kommando \u00fcber die russischen und rum\u00e4nischen Truppen bei Pleven (Plevna); Sieg \u00fcber die t\u00fcrkische Armee.<\/p>\r\n<p>F\u00fcrstin Elisabeth gr\u00fcndet eine \u201eErste-Hilfe-Ambulanz\u201d und l\u00e4sst zwei Laza\u00adrette im Schlosshof Cotroceni aus eigenen Mitteln bauen. Dort versorgt sie die im Krieg verwunde\u00adten Offiziere und ermutigt die Damen der hohen Gesellschaft ihrem Beispiel zu folgen.<br \/><br \/><strong>1878<\/strong><br \/>Juni\/ Juli 1878: auf dem Berliner Kongress wird die Unabh\u00e4ngigkeit Rum\u00e4niens anerkannt.<br \/>F\u00fcrstin Elisabeth ver\u00f6ffentlicht in deutschen Zeit\u00adschriften \u00dcbersetzungen aus rum\u00e4nischen zeitgen\u00f6ssischen Dichtu\u00adn\u00adgen (insbesondere von Vasile Alecsandri). Sie ver\u00f6ffentlicht unter dem Pseudonym E. Wedi die erste \u00dcbersetzung eines Gedichts von Mihai Eminescu, dem heute bedeutendsten Dichter der rum\u00e4nischer Literatur.<br \/><br \/><strong>1879<\/strong><br \/>Beginnend mit dem Jahr 1879 wurde allj\u00e4hrlich am 10. Mai die Thronbesteigung durch Carol\u00a0I. und die Unabh\u00e4ngigkeit Rum\u00e4niens gefeiert.<br \/>F\u00fcrstin Elisabeth gr\u00fcndet das \u201eKaritative\u00a0 Schwesterninsti\u00adtut\u201d mit eigenen Mitteln.<br \/>September-Oktober: Kuraufenthalt der F\u00fcrstin in den Niederlanden (Scheveningen und Amsterdam).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Blog-Artikel:<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/archive\/159\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Poesie der Kleider<\/a><\/p>\r\n<p><br \/><br \/><strong>1880<\/strong><br \/>21. November\/ 3. Dezember 1880, Sigmaringen: Prinz Ferdinand von Hohenzollern-Sigmaringen, der Sohn des Bruders von Carol I. von Rum\u00e4nien, wird zum Erbprinzen Rum\u00e4niens ernannt.<br \/><br \/>F\u00fcrstin Elisabeth beginnt ihre schriftstellerische T\u00e4tigkeit unter dem Dichternamen \u201eCar\u00admen Sylva\u201d.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Sappho&#8220; (Versepos), Leipzig: F. A. Brockhaus.<\/p>\r\n<p>&#8222;Hammerstein&#8220; (Versepos), Leipzig: F. A. Brockhaus.<\/p>\r\n<p><strong>1881<\/strong><br \/>14.\/ 26. M\u00e4rz 1881: im Rum\u00e4nischen Parlament wird Rum\u00e4nien zum K\u00f6nigreich erkl\u00e4rt.<\/p>\r\n<p>10.\/ 22. Mai 1881: Kr\u00f6nung von Carol I. und Elisabeth als erstes K\u00f6nigspaar von Rum\u00e4nien.<br \/><br \/>Die K\u00f6nigin verst\u00e4rkt ihre Wohlt\u00e4tigkeit in Rum\u00e4nen, indem sie verschiedene soziale Projekte unterst\u00fctzt und neue initiiert. Gr\u00fcndung der \u201eStiftung K\u00f6nigin Elisabeth\u201d (f\u00fcr Spenden der K\u00f6nigsfamilie im sozialen Bereich) und der gemeinn\u00fctzigen Gesell\u00adschaft \u201eFurnica\u201d (\u201eDie Ameise\u201c) zur Unterst\u00fctzung der Hausindustrie.<\/p>\r\n<p>In Deutschland erscheint der Band &#8222;Rum\u00e4nische Dichtungen&#8220; mit \u00dcbersetzungen von Carmen Sylva und Mite Kremnitz. Der Band wird bis zum ersten Welt\u00adkrieg die Rezeption der rum\u00e4ni\u00adschen Lyrik in Deutsch\u00adland entschei\u00addend pr\u00e4gen.<\/p>\r\n<p>Literarische Zusammenar\u00adbeit der K\u00f6nigin mit ihrer Hofdame Mite Kremnitz unter dem Doppelpseudonym \u201eDito und Idem\u201d; Ver\u00f6ffentlichung mehre\u00adrer gemeinsam verfasster Briefro\u00admane und Novellenb\u00e4nde in Deutschland (bis 1889).<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p><em>&#8222;St\u00fcrme&#8220;<\/em> (Versepen), Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p><em>&#8222;Rum\u00e4nische Dichtungen&#8220;<\/em>, ins Deutsche von Carmen Sylva, hrsg. und mit weiteren Beitr\u00e4gen versehen von Mite Kremnitz, 1. Auflage: Leipzig: W. Friedrich, Verlag des &#8222;Magazin f\u00fcr die Literatur des In- und Auslandes&#8220;, 1. Auflage, Leipzig: Kr\u00f6ner, 1881.<\/p>\r\n<p><br \/><strong>1882<\/strong><br \/>Erkrankung Elisabeths an Malaria, Operation infolge einer Felsenbeinentz\u00fcndung, Ersch\u00f6pfungsanzeichen durch \u00dcberarbeitung.<\/p>\r\n<p>Erholung in Italien und in Segenhaus zusammen mit Gelehrten und K\u00fcnstlern als G\u00e4ste, darunter: der Dichter Vasile Alecsandri, der Bildhauer Carl Cauer, der Komponist Ivar Hallstr\u00f6m.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Leidens Erdengang. Ein M\u00e4rchenkreis&#8220;, Berlin: Duncker.<\/p>\r\n<p>&#8222;Die Hexe&#8220;, (Versepos), zu einer Statue von Carl Cauer, mit einem Titelbild, Berlin: Duncker.<\/p>\r\n<p>&#8222;Ein Gebet&#8220;, (Novelle), Berlin: Duncker.<\/p>\r\n<p>&#8222;Jehovah&#8220;, (Versepos), Berlin: Duncker, 1882 und Leipzig: Friedrich, 1882.<\/p>\r\n<p>&#8222;Les pens\u00e9es d&#8217;une reine&#8220; (Aphorismen in franz\u00f6sischer Sprache), herausgegeben und mit einer Einleitung \u00fcber die dichtende<\/p>\r\n<p>K\u00f6nigin vom franz\u00f6sischen Schriftsteller Louis Ulbach, Paris: Calmann-L\u00e9vy.<\/p>\r\n<p>\u00a0<br \/><strong>1882\/83<\/strong><br \/>Die rum\u00e4nische Ausgabe der Pelesch M\u00e4rchen (Pove\u015ftile Pele\u015fului) erscheint Ende 1882 in Rum\u00e4nien und wird als Pr\u00e4mienband in den rum\u00e4nischen Schulen verteilt. In Deutschland erscheinen die Pelesch-M\u00e4rchen von Carmen Sylva im Fr\u00fchjahr 1883.<\/p>\r\n<p>&#8222;Pove\u015ftile Pele\u015fului&#8220;, Bucure\u015fti: Editura Ministerul Cultelor \u015fi Instruc\u0163iunii Publice.<\/p>\r\n<p>&#8222;Pelesch-M\u00e4rchen&#8220; (&#8222;Aus Carmen Sylva&#8217;s K\u00f6nigreich&#8220;, Bd. 1), 1. Und 2. Auflage: Bonn: Strauss; 1. und 2. Aufl. Leipzig: Friedrich.<br \/>Schloss Pelesch<\/p>\r\n<p>\u00a0<br \/><strong>1883<\/strong><br \/>25. September\/ 7. Oktober 1883: Einweihung des fertigen Baus von Schlosses Pelesch.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1884<\/strong><br \/>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Meine Ruh'&#8220; (Gedichte), Leipzig: W. Druglin; Berlin: Duncker, 1884.<\/p>\r\n<p>&#8222;Handzeichnungen&#8220; (Erz\u00e4hlungen und Skizzen), Berlin, Duncker.<\/p>\r\n<p>&#8222;Mein Rhein&#8220; (Gedichte), illustriert von E. Doeppler, nebst 20 landschftlichen Radierungen, unter Leitung von Hans<\/p>\r\n<p>Meyer ausgef\u00fchrt von F. Krostewitz und R. Heinrich, 1. und 2. Auflage, Leipzig: Titze.<\/p>\r\n<p>Erster Briefroman in Zusammenarbeit mit Mite Kremnitz unter dem Pseudonym Dito und Idem (K\u00f6nigin Elisabeth und Mite Kremnitz): &#8222;Aus zwei Welten&#8220;, Leipzig: Friedrich.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1885<\/strong><br \/>Die K\u00f6nigin unterst\u00fctzt die Gr\u00fcndung der gemeinn\u00fctzigen Gesellschaften \u201eMunca\u201d (Die Arbeit) und \u201eAlbina\u201d (Die Biene).<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Durch die Jahrhunderte&#8220; (&#8222;Aus Carmen Sylva&#8217;s K\u00f6nigreich&#8220;, Bd. 2: Geschichten und Nacherz\u00e4hlung von Balladen und Legenden, aus der rum\u00e4nischen Geschichte von Decebal bis K\u00f6nig Carol I., V. Alecsandri gewidmet), Leipzig: Friedrich.<\/p>\r\n<p>\u00dcbersetzung ins Deutsche des franz\u00f6sischen Romans &#8222;Pecheurs d&#8217;Islande&#8220; von Pierre Loti: &#8222;Islandfischer&#8220;, Bonn: Strauss.<br \/><br \/><strong>1886<\/strong><br \/>Beginn der Arbeit am Evangelium der Klosterkirche Curtea de Arge\u015f, das sie im Missalestil malt und 1892 beendet. Die K\u00f6nigin schenkt das Evangelium der Kirche Curtea de Arge\u015f in Gedenken an ihre verstorbene Tochter, Prinzessin Maria (1870-1874).<\/p>\r\n<p>K\u00f6nigin Elisabeth beginnt, einen literarisch-musikalischen Sa\u00adlon in Bukarest und Sinaia zu f\u00fchren und l\u00e4dt zahlreiche K\u00fcnstler, Schriftsteller und Gelehrten aus dem In- und Ausland ein.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Mein Buch&#8220;, (faksimilierte Gedichte mit Randzeichnungen von C. M. Seyppel), D\u00fcsseldorf: Felix Bagel.<\/p>\r\n<p>&#8222;Astra&#8220; (Briefroman von Dito und Idem), 1. und 2. Auflage, Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p>&#8222;Anna Boleyn&#8220; (historisches Trauerspiel von Dito und Idem), Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p><strong>1887<\/strong><br \/>Die K\u00f6nigin l\u00e4dt den franz\u00f6sischen Schriftsteller Pierre Loti nach Sinaia ein.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Es klopft&#8220; (Novelle), 2. und 3. Auflage, Regensburg: Wunderling.<\/p>\r\n<p>&#8222;Feldpost&#8220; (Briefroman von Dito und Idem), Bonn: Strauss.<br \/><br \/><strong>1888<\/strong><br \/>Pierre Loti bearbeitet die 2. Auflage des franz\u00f6sischen Aphorismen\u00adbandes der K\u00f6nigin, Les pens\u00e9es d\u2019une reine (1888). Die Academie fran\u00e7aise verleiht der K\u00f6nigin den Preis Botta f\u00fcr die 2. Auflage von Les pens\u00e9es d\u2019une reine (1888).<\/p>\r\n<p>Besuch der Kaiserin Elisabeth von \u00d6sterreich-Ungarn in Sinaia.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Pelesch im Dienst&#8220;, Ein sehr langes M\u00e4rchen f\u00fcr den Prinzen Heinrich XXXII. von Reu\u00df, Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p>&#8222;Rache und andere Novellen&#8220; (Novellenband von Dito und Idem), Bonn: Strauss.<br \/><br \/><strong>1889<\/strong><br \/>Prinz Ferdinand, der designierte Thronfolger Rum\u00e4niens, \u00fcbersiedelt nach Rum\u00e4nien.<\/p>\r\n<p>Reise Elisabeths nach Domburg, Holland. Es entsteht der Liederzyklus &#8222;Eine Reise in Liedern&#8220; nach Carmen Sylvas Lyrik vertont von August Bungert.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Lieder aus dem Dimbovitzathal&#8220; (&#8222;Der Rhapsode der Dimbovitza&#8220;), rum\u00e4nische Volksdichtung gesammelt von Elena V\u0103c\u0103rescu, ins Deutsche \u00fcbertragen von Carmen Sylva, Bonn.<\/p>\r\n<p>Aufenthalt von Elisabeth mit Elena V\u0103c\u0103rescu und August Bunget in Segenhaus zur Vertonung der Lieder aus &#8222;Der Rhapsode des D\u00e2mbovitza&#8220; in enger Zusammenarbeit.<\/p>\r\n<p><strong>1890<\/strong><br \/>Ehrenmitgliedschaft Elisabeths in der Rum\u00e4nischen Akademie Bukarest.<br \/><br \/>K\u00f6nigin Elisabeths Aufenthalt in Gro\u00dfbritannien, Wales. In Lladnundno wird Elisabeth als Verleihung des Titels &#8222;Bardess of Wales&#8220; geehrt. Elisabeth besucht K\u00f6nigin Victoria in Balmoral.<\/p>\r\n<p>Aufenthalt in Neuwied zur Vorbereitung der Auff\u00fchrung ihres Trauerspiels &#8222;Meister Manole&#8220; am Burgtheater 1891.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Deficit&#8220; (Roman), Bonn: Strauss. &#8222;Frauenmuth&#8220; (Theaterst\u00fccke), Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p>&#8222;Die Sphynx&#8220; (Versepos aus &#8222;Mein Buch&#8220;), geschrieben und gemalt von Carmen Sylva und vertont von August Bungert, ins Franz\u00f6sische \u00fcbersetzt von Elena V\u0103c\u0103rescu), Friedrich Luckhardt, Berlin und G. Schirmer: New York.<\/p>\r\n<p>&#8222;Vom Ambo\u00df&#8220; (Aphorismen), 1. und 2. Auflage Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p><strong>1891<\/strong><br \/>25-j\u00e4hriges Regierungsjubil\u00e4um von K\u00f6nig Carol\u00a0I. von Rum\u00e4nien<br \/><br \/>Kronprinz Ferdinand verliebt sich in Elena V\u0103c\u0103rescu, der bevorzugten Hofdame der K\u00f6nigin. Elisabeth ermutigt den Heiratswunsch der Beiden. Das rum\u00e4nische Parlament ist gegen eine Heirat des Thronfolgers mit einer Rum\u00e4nin, und der K\u00f6nig l\u00f6st die Verlobung Ferdinands mit Elena V\u0103c\u0103rescu auf. Es bricht ein Ehekonflikt zwischen Elisabeth und Carol aus. Die K\u00f6nigin verl\u00e4sst das Land; sie bleibt bis 1894 im Exil, zun\u00e4chst in Venedig und Pallanza (bis April 1892) und danach in Segenhaus bei Neuwied (1892-1894).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Blog-Artikel:<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/archive\/186\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brief an K\u00f6nig Carol I. aus Venedig, 1891<\/a><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Handwerkerlieder&#8220; (Gedichte), Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p>&#8222;Heimath&#8220; (Gedichte), Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p>&#8222;Meerlieder&#8220; (Gedichte), Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p>&#8222;Weihnachtskerzchen von Pallanza&#8220; (Gedichte), Pallanza: Vercellini.<\/p>\r\n<p><strong>1892<\/strong><\/p>\r\n<p>Elisabeth wohnt im Exil bei ihrer Mutter, F\u00fcrstin-Witwe Marie zu Wied, in Segenhaus bei Neuwied.<\/p>\r\n<p>Verlobung des rum\u00e4nischen Thronfolgers Prinz Ferdinand mit Prinzessin Maria von Edinburgh, im Juni 1892 in M\u00fcnchen.<\/p>\r\n<p>15. August 1892: Prinzessin Maria, die Verlobte des Thronfolgers Ferdinand, besucht K\u00f6nigin Elisabeth in Segenhaus.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Meister Manole&#8220; (Drama), Bonn: Strauss.<\/p>\r\n<p>&#8222;Bucarest&#8220; (Essay in franz\u00f6sischer Sprache), in: Les Capitales du Monde, No. 12, P. 297-320, Paris.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Blog-Artikel:<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/archive\/178\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Ein Gottesgeschenk, dass Bunger hier ist&#8220; (Weihnachten, 1892)<\/a><\/p>\r\n<p><br \/><strong>1892\/93<\/strong><\/p>\r\n<p>Elisabeth wohnt im Exil bei ihrer Mutter, F\u00fcrstin-Witwe Marie zu Wied, in Segenhaus bei Neuwied.<\/p>\r\n<p>29. Dezember 1892\/ 10. Januar 1893: Hochzeit des Kronprinzen Ferdinand mit Prinzessin Maria im Schloss Sigmaringen.<\/p>\r\n<p>3. Oktober 1893: Geburt des Kronprinzen Carol, erster Sohn des rum\u00e4nischen Thronfolgerpaares, sp\u00e4terer K\u00f6nig Carol II. von Rum\u00e4nien.<br \/><br \/><strong>1893<\/strong><br \/>Elisabeth verweilt weiterhin im Exil in Segenhaus.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Um ein paar Stiefelchen&#8220; (Theaterst\u00fcck), Neuwied: Str\u00fcder.<br \/><br \/><strong>1894<\/strong><\/p>\r\n<p>Elisabeth wohnt im Exil in Segenhaus bei Neuwied. Der K\u00f6nig trifft Vorbereitungen ein, um Elisabeth nach Rum\u00e4nien zur\u00fcckzuholen.<\/p>\r\n<p>September 1894: K\u00f6nigin Elisabeth kehrt nach Rum\u00e4nien zur\u00fcck; feierlicher Empfang der K\u00f6nigin in Bukarest. 29. September 1894: Geburt von Prinzessin Elisabeta (auch Lisaveta genannt), Tochter des rum\u00e4nischen Thronfolgerpaares und sp\u00e4tere K\u00f6nigin von Griechenland. 15. November 1894: Silberhochzeit des K\u00f6nigspaares<\/p>\r\n<p><br \/><strong>1895<\/strong><br \/>14. M\u00e4rz 1895: Der K\u00f6nig er\u00f6ffnet die Universit\u00e4tsbibliothek in Bukarest und gr\u00fcndet die Stiftung\u00a0 Carol I.<br \/>14.\/ 26. September 1895: Einweihung der Donaubr\u00fccke bei Cernavod\u0103. K\u00f6nig Carol\u00a0I. schl\u00e4gt symbolisch den letzten Niet ein.<br \/>Besuch des Kaisers Franz Joseph.<\/p>\r\n<p><br \/><strong>1896<\/strong><br \/>September 1896: Besuch des Kaisers Franz Joseph offiziell in Bukarest und privat in Sinaia.<\/p>\r\n<p>Die K\u00f6nigin \u00fcbernimmt die Schirmherrschaft f\u00fcr die ,,Poliklinik Regina Elisabeta\u201d, die kostenlose \u00e4rztliche Hilfe f\u00fcr Bed\u00fcrftige bietet.<br \/><br \/><strong>1898<\/strong><br \/>Die K\u00f6nigin lernt den jungen Musiker George Enescu kennen, den sie \u201eseelisch adoptiert\u201d und dessen Musikerkarriere sie f\u00f6rdert.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Monsieur Hampelmann&#8220;, viersprachiges Kinderbuch: deutsch, rum\u00e4nisch, franz\u00f6sisch, englisch, Illustrationen des Hofarchitekten Andr\u00e9 Lecomte de Nouy, Bucuresti: Carol G\u00f6bl. Die Illustrationen Andr\u00e9 Lecomte de Nouys zum Buch Elisabeths entstanden in Pallanza 1892.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1899<\/strong><br \/>27. Dezember 1899: Geburt von Prinzessin Maria (auch Mignon genannt), Tochter des rum\u00e4nischen Thronfolgerpaares und sp\u00e4tere K\u00f6nigin von Jugoslawien.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Die beiden Masken&#8220;(&#8222;Les deux Masques&#8220;) von Paul de Saint-Victor aus dem Franz\u00f6sischen \u00fcbersetzt von Carmen Sylva, 3 B\u00e4nde, Berlin: Duncker, 1899-1900.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1900<\/strong><br \/>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Thau&#8220; (Gedichte), Bonn.<\/p>\r\n<p>&#8222;Seelengespr\u00e4che&#8220; (geistliche Texte), Bonn: Strauss.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1901<\/strong><br \/>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;M\u00e4rchen einer K\u00f6nigin&#8220; (M\u00e4rchen), mit Bildschmuck von Elias, Fidus, Kado, Bonn: Strauss.<br \/><br \/><strong>1902<\/strong><br \/>Tod der Mutter der K\u00f6nigin Elisabeth, F\u00fcrstin-Witwe Marie zu Wied. Elisabeth erbt Villa Segenhaus, bei Neuwied das sie zum Treffpunkt f\u00fcr K\u00fcnstler und Gelehrte nutzt.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Es ist vollbracht. Das Leben meines Bruders Otto Nicholas, Prinz zu Wied&#8220; (Erinnerungen), Berlin: Duncker.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1903<\/strong><br \/>K\u00f6nigin Elisabeth gr\u00fcndet das \u201eEvangelische Diakonissen-Institut\u201d in Bukarest.<\/p>\r\n<p>5. August 1903: Geburt von Prinz Nicolae, Sohn des rum\u00e4nischen Thronfolgerpaares.\u00a0<\/p>\r\n<p>Aufenthalt im September mit dem Musiker George Enescu und dem Sekret\u00e4r und Geiger Edgar Dall&#8217;Ordo und dem Cellisten Dimitrie Dinicu in Segenhaus. Enescu vertont das Carmen Sylvas Gedicht: \u201eRegen\u201c.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Unter der Blume&#8220; (Weinlieder), Regensburg.<\/p>\r\n<p>&#8222;Gefl\u00fcsterte Worte&#8220; (Essays und Lyrik), 5 B\u00e4nde, Regensburg: Wunderling, 1903-1912.<br \/><br \/><strong>1904<\/strong><br \/>Reise des K\u00f6nigspaares zusammen mit dem Erbprinzenpaar und ihren \u00e4ltesten Kindern auf der Donau vom 27. April\/10. Mai bis zum 3.\/16. Mai 1904. Der Reisebericht der K\u00f6nigin erscheint als Buchausgabe 1905 gleichzeitig in Deutschland (Rheintochters Donaufahrt) und in Rum\u00e4nien (Pe Dun\u0103re).<br \/>Die K\u00f6nigin \u00fcbernimmt die Schirmherrschaft f\u00fcr verschiedene Wohlt\u00e4tigkeitsvereine, darunter f\u00fcr den 1904 gegr\u00fcndete Verein \u201eP\u00e2inea Zilnic\u0103\u201d (\u201eDas t\u00e4gliche Brot\u201d).<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;In der Lunca. Rum\u00e4nische Idylle&#8220; (Erz\u00e4hlung), George Enescu gewidmet, mit zwei Illustrationen nach Gem\u00e4lden von Nicolae Grigorescu, Regensburg: Wunderling.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1905<\/strong><br \/>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Rheintochters Donaufahrt&#8220;, Regensburg: Wunderling.<\/p>\r\n<p>\u201ePe Dun\u0103re\u201c, Bucure\u015fti: Socec.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1906<\/strong><br \/>Die nationale Jubil\u00e4ums-Ausstellung in Bukarest feiert K\u00f6nig Carol I. und zeigt die Entwicklung des Landes w\u00e4hrend seiner 40-j\u00e4hrigen Herrschaft von 1866 bis 1906.<br \/><br \/><strong>1906<\/strong><br \/>Einweihung von \u201eVatra Luminoas\u0103\u201d (\u201eLeuchtender Herd\u201c) in Bukarest, der Einrichtung der K\u00f6nigin Elisabeth zur F\u00f6rderung der Sehbehinderten in Rum\u00e4nien. Der K\u00f6nig spendet daf\u00fcr 500.000 Lei.<br \/><br \/><strong>1907<\/strong><br \/>In der Moldau bricht der Aufstand der Bauern aus, der bald das ganze Land ergreift, so dass der Einsatz der Armee erforderlich ist, um die Ordnung wiederherzustellen.<\/p>\r\n<p>Die K\u00f6nigin unterst\u00fctzt die Seidenraupenzucht und die Textilherstellung, um die l\u00e4ndliche Hausindustrie zu ermutigen. Gr\u00fcndung der gemeinn\u00fctzigen Gesellschaft \u201e\u0162es\u0103toarea\u201d (\u201eDie Weberin\u201c).<br \/>Oktober 1907: Besuch des Gro\u00dfherzogs Wladimir von Russland in Rum\u00e4nien.<br \/>22. Oktober, Tod des Bruders der K\u00f6nigin, F\u00fcrst Wilhelm zu Wied.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1908<\/strong><br \/>23. Dezember 1908: Geburt von Prinzessin Ileana, Tochter des rum\u00e4nischen Thronfolgerpaares.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Mein Penatenwinkel&#8220; (Erinnerungen), Frankfurt am Main: Minjon.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1909<\/strong><br \/>April 1909: Anl\u00e4sslich des 70. Geburtstages des K\u00f6nigs Carol\u00a0I. (am 20. April 1909) verleiht ihm Kaiser Wilhelm II. den Feldmarschallstab der deutschen Armee, besucht ihn aber nicht pers\u00f6nlich, sondern sendet seinen Sohn Erbprinz Friedrich Wilhelm nach Rum\u00e4nien.<\/p>\r\n<p>20. April 1909: K\u00f6nigin Elisabeth schenkt dem K\u00f6nig einen Kelch aus Bergkristall mit einem von ihr selbst handgearbeiteten Spitzendeckchen mit Edelsteinen sowie das Gedicht \u201e<em>Der Kelch, der war von Bergcrystall\u201c<\/em>.<\/p>\r\n<p>Juli 1909: Besuch des Erzherzogs Franz Ferdinand von \u00d6sterreich in Rum\u00e4nien.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1910<\/strong><br \/>April: Besuch des K\u00f6nigs Karl Gustav V. von Schweden in Rum\u00e4nien.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1911<\/strong><br \/>August: Besuch des t\u00fcrkischen Erbprinzen Jussuf Izzedin in Rum\u00e4nien.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1912<\/strong><br \/>3. Dezember 1912: Geburt von Prinz Mircea, Sohn des rum\u00e4nischen Thronfolgerpaares.<\/p>\r\n<p><br \/><strong>1913<\/strong><br \/>Bulgarische Kampagne und \u00dcbernahme des Gebietes Kadrilater im S\u00fc\u00adden Dobrudschas. 10. August 1913: Frieden von Bukarest.<\/p>\r\n<p>29. Dezember 1913: 70. Geburtstagsfeier der K\u00f6nigin Elisabeth.<\/p>\r\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Aliunde&#8220; (Lateinisch f\u00fcr: anderswoher), franz\u00f6sischer Aphorismenband mit einer Widmung der K\u00f6nigin in Erinnerung an ihre Hofdame Catherine Ecsarho, Bucure\u015fti: Minerva.<\/p>\r\n<p><br \/><strong>1914<\/strong><br \/>Ausbruch des I. Weltkriegs. Entgegen dem Wunsch des K\u00f6nigs Carol I., sich dem Dreibund anzuschlie\u00dfen, pl\u00e4diert der Kronrat f\u00fcr die Neutralit\u00e4t Rum\u00e4niens im europ\u00e4ischen Konflikt.<br \/>1.\/ 14. Juni 1914: Besuch der Zarenfamilie in Constan\u0163a.<br \/>27. September\/ 10. Oktober 1914, Sinaia: Tod des K\u00f6nigs Carol I. von Rum\u00e4nien. Der K\u00f6nig wird in der Klosterkirche von Curtea de Arge\u015f bestattet.<br \/>Die K\u00f6niginwitwe Elisabeth zieht sich in das Kloster Curtea de Arge\u015f zur\u00fcck.<br \/>\u00a0<br \/><strong>1915<\/strong><br \/>Elisabeth kehrt wegen einer Augenoperation nach Buka\u00adrest zur\u00fcck.<br \/><br \/><strong>1916<\/strong><br \/>18. Februar\/ 2. M\u00e4rz 1916, Bukarest: Tod der K\u00f6nigin Elisabeth. Sie wird in der Klos\u00adterkirche von Cur\u00adtea de Arge\u015f bestattet, neben dem Grab des K\u00f6nigs Carol I. Die \u00dcberreste der 1874 verstorbenen Prinzessin Maria werden aus Cotroceni nach Curtea de Arge\u015f \u00fcberbracht und in dem Grab der K\u00f6nigin Elisabeth beigesetzt.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blog-Artikel Carmen Sylva, geborene Prinzessin Elisabeth zu Wied, F\u00fcrstin und erste K\u00f6nigin von Rum\u00e4nien (1843-1916) \u201eIst mein Schicksal nicht ein wunderbares in seiner Tragik und seiner S\u00fc\u00dfigkeit, in seiner Gef\u00e4ngnisenge und seiner Weltweite? Ohne das eine w\u00e4re wohl das andere nie geworden, nur habe ich nicht viel davon, ich f\u00fchle nur die Enge.- Ich denke &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/bio\" class=\"more-link\">Mehr <span class=\"screen-reader-text\">\u00fcber &#8222;Leben und Werk&#8220; <\/span>Lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":39,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-46","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":215,"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46\/revisions\/215"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sizimmermann.de\/carmensylva\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}